60 Prozent im 3. Quartal 2019: Schwierigkeitsgrad für Bitcoin nimmt zu

Der Schwierigkeitsgrad für das Mining von Bitcoin wird im dritten Quartal 2019 voraussichtlich um 60 Prozent steigen.

Jedes Quartal eine Zunahme von 42 Prozent

Krypto-Experte Kevin Rooke analysierte die Daten zum Schwierigkeitsgrad des Minings von Bitcoin seit 2016. Dabei kam er auf ein interessantes Ergebnis. Durchschnittlich nahm der Schwierigkeitsgrad in den letzten drei Jahren jedes Quartal 42 Prozent zu.

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In jedem Quartal wurde das Mining der Kryptowährung schwieriger. Die einzige Ausnahme davon ist das vierte Quartal von 2018, als wir den Hochpunkt des Bärenmarktes (also eigentlich den vorübergehenden Tiefpunkt von Bitcoin) erreichten. Wenn wir uns dieses Jahr ansehen, erkennen wir, dass der Schwierigkeitsgrad nun deutlich höher liegt als im Vorjahr.

„Es wird erwartet, dass die Schwierigkeit in diesem Quartal um 60% zunimmt. Zum Ende des zweiten Quartals lag sie bereits auf einem Rekordniveau“, schrieb Rooke in einer Antwort auf seinen Tweet.

Was ist der Schwierigkeitsgrad von Bitcoin genau?

Der Algorithmus von Bitcoin wurde so entwickelt, dass sich der Schwierigkeitsgrad der Rechenleistung anpasst. Diese wird durch die Miner des Netzwerkes geliefert. Je höher die Hash-Rate (also die Rechenkraft) ist, desto schwieriger werden generell die Berechnungen, die durchgeführt werden müssen, um einen neuen Block zur Blockchain hinzuzufügen. Wenn die Rechenleistung so groß ist, dass die Lösung der Formel zu einfach wird, wird der Schwierigkeitsgrad dieser mathematischen Aufgaben vergrößert. Jedoch geschieht dies nicht sofort. Eine Anpassung findet all 2016 Blöcke statt. Momentan dauert es ungefähr zwei Wochen, bis eine Anpassung durchgeführt wird.

Image via Unsplash

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