Vitalik Buterin möchte schneller zu Ethereum 2.0

Die neue Version von Ethereum kommt vielleicht schneller als erwartet. Vitalik Buterin, der Entwickler der Kryptowährung, hat einen Weg vorgestellt, der den Übergang von Ethereum 1.0 zu 2.0 beschleunigen könnte.

Auf dem Weg zum neuen Ethereum

Vor wenigen Wochen wurde bei Ether eine Hardfork mit dem Namen Istanbul durchgeführt. Dieses Update macht den Weg für das neue Ethereum frei.

Der Übergang von der einen zur anderen Version könnte Buterin zufolge beschleunigt werden. In einem Blogpost erklärt er, wie man die Blockchain von Ethereum 1.0 und 2.0 zusammenbringen kann. Buterin zufolge würde dies zu einem fließenden Übergang beitragen.

Dieses sehr technische Verfahren beschreibt er wie folgt:

„Das eth1-System würde als Shard 0 von eth2 „leben“ […]. Validatoren, die am eth1-System teilnehmen möchten, können sich als eth1-freundliche Validatoren registrieren und müssen zusätzlich zu ihrem Beacon-Node einen eth1-Node verwalten. Der vollständige eth1-Node würde alle Blöcke auf Shard 0 herunterladen und einen aktualisierten vollständigen eth1-Status beibehalten.“

Bereits zuvor gab es den Vorschlag, um den Übergang zur Blockchain von Ethereum 2.0 am 3. Januar 2020 zu beginnen. Die beiden Blockchains würden dann nebeneinander bestehen. Im Laufe der Zeit würde ein Übergang von der Blockchain 1.0 zur Blockchain 2.0 stattfinden.

Was ist Ethereum 2.0?

Der wichtigste Unterschied zwischen Ethereum 1.0 und Ethereum 2.0 ist der Übergang vom Proof of Work zum Proof of Stake. Durch den Proof of Stake wird das Mining von Ether energieeffizienter. Beim Proof of Work kann jemand der Blockchain nur dann einen Block hinzufügen, wenn er über genügend Rechenleistung verfügt und diese Rechenleistung verbraucht eine Menge Strom.

Beim Proof of Stake kann jemand der Blockchain einen Block hinzufügen, wenn er nachweist, dass er über genügend Coins verfügt. Das Mining erfolgt also nicht mehr mithilfe der Rechenleistung, sondern durch den Nachweis des Besitzes von Coins. Diese Methode ist wesentlich energieeffizienter.

Außerdem wird es spannend zu sehen, wie sich die neue Version auf den Preis auswirken wird. Seit dem Rekordhoch 2019 ist der Kurs nämlich rund 60 Prozent gefallen. Wir halten Sie bei diesen Entwicklungen auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Image via Unsplash

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