De Nederlandsche Bank (DNB) bereitet sich mit Gold auf Zusammenbruch des Wirtschaftssystems vor

Auf der Webseite von De Nederlandsche Bank (DNB), der niederländischen Zentralbank, hat ein Text über den Goldvorrat der Bank für Aufsehen gesorgt. Dort heißt es, dass bei einem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems, Gold Sicherheit bieten würde, um neuxxx zu beginnen.

Bank sichert sich mit Gold ab

Die niederländische Bank besitzt nach eigenen Angaben 600 Tonnen Gold. Diese befinden sich in Tresoren in den Niederlanden, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Kanada. Über den Goldvorrat schrieb die Bank:

„Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere: Es besteht ein Risiko für alles. Wenn etwas schiefgeht, können die Preise fallen. Aber ob Krise oder nicht, ein Goldbarren hat immer Wert. Zentralbanken wie die DNB haben traditionell viel Gold in ihrem Haus. […] Wenn das gesamte System zusammenbricht, bietet die Goldaktie eine Sicherheit, um von vorne zu beginnen.“

Andere Zentralbanken ziehen mit

Nicht nur die niederländische Zentralbank legt den Fokus auf Gold. Auch andere Zentralbanken haben ihren Goldbesitz vergrößert. Das Edelmetall war schon immer Teil des Portfolios von Zentralbanken, aber die Bedeutung hat jetzt zugenommen. In einer Welt mit Null- oder sogar Negativzinsen wird Gold als Versicherung gegen Inflation, Wirtschaftsblasen und sinkende Gewinne attraktiver.

Die russische und die türkische Zentralbank haben in diesem Jahr viel Gold gekauft. Beide Länder stehen Bitcoin ebenfalls positiv gegenüber. Sowohl Russland als auch die Türkei haben eine Hyperinflation erlebt. Die Türkei leidet heute unter einem schwankenden Wechselkurs der Lira, während Russland Ende der 90er Jahre eine Phase der Hyperinflation durchlief. Dies liegt zum Teil daran, dass Russland alle Schulden der Sowjetunion übernommen hat.

Bitcoin und Gold

Der Preis von Bitcoin ist historisch gesehen dynamischer als der von Gold. Ihre digitale Form verschafft ihr Vorteile. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Bitcoin im Wert von mehreren zehn Millionen Euro über das Netzwerk überwiesen werden. Dies geht mit einem Wallet ganz einfach und Transaktionen von Europa nach Amerika oder Asien sind kein Problem. Mit einem Goldbarren wäre das Ganze nicht so einfach.

Gold und Bitcoin schneiden 2019 nicht schlecht ab. Im Januar hatte Bitcoin noch einen Wert von 3.300 Euro. Im Moment kostet eine Bitcoin rund 7.800 Euro. Das ist ein Wachstum von nicht weniger als 136 Prozent. Der Goldpreis ist im Vergleich zu Bitcoin etwas ruhiger, aber auch das Edelmetall schreibt grüne Zahlen. Anfang 2019 war eine Feinunze Gold 1.115 Euro wert. Der Wert ist um 22,6 Prozent auf 1.367 Euro gestiegen.

Image via Unsplash

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