Rache ist süß: Bitcoin-Betrügerin wird betrogen

Rache ist süß. Dies zeigt ein Vorfall, in den Krypto-YouTuber Ben Perrin verwickelt war. Der Krypto-Experte konnte eine Bitcoin-Betrügerin austricksen und konnte ihr 50 US-Dollar abknöpfen. Wie hat er das gemacht?

Bitcoin-Betrügerin wird betrogen

Perrin legte aus, wie ihm dieser Coup gelang:

„Montagmorgen wurde ich während eines herrlichen Urlaubstages in Kanada wach und er erhielt eine Nachricht von einer Betrügerin. Sie hat mir ein riesiges Vermögen versprochen, wenn ich ihr Bitcoin gebe. Anstatt dieser Person mitzuteilen, dass sie mich in Ruhe lassen soll, entschied ich mich für eine Mischung aus Photoshop, strategisch ausgewählten Transaktionen auf der Blockchain und Social Engineering, um ihr eine Lektion für den guten Zweck zu erteilen.“

Betrügerin wollte, dass Bitcoin überwiesen werden

Anders als bei Banküberweisungen ist es bei Bitcoin schwierig, eine Verbindung zwischen einer Person und ihrer Bitcoin-Adresse zu ziehen. Leider nutzen Betrüger diese Tatsache für sich. Wenn man zum Opfer eines solchen Betrugs wird, werden einem am Anfang große Gewinne versprochen. Um diese erhalten zu können, muss man aufgrund eines fadenscheinigen Grundes erst eine gewisse Summe überweisen.

Genau derselben Masche folgte die Betrügerin, die Perrin hereinlegen wollte. In einem Blogpost teilte der YouTuber sein Gespräch mit der angeblichen Susan Williams. Diese schrieb, dass sie Perrin die doppelte Menge an Bitcoin überweisen würde, die sie von ihm erhalten würde. Sie könne dies machen, da sie eine Investitionsplattform fürs Bitcoin-Mining betreiben würde.

Perrin tat so, als würde er auf diese Masche hereinfallen. Um Bitcoin überweisen zu können, behauptete er jedoch, dass er als Beweis für die Existenz der Plattform eine Zahlung von Susan Williams erhalten möchte.

50 Dollar in Bitcoin für den guten Zweck

Perrin versuchte Williams zu überzeugen 50 Dollar in Bitcoin zu überweisen. Zunächst wollte sie dies nicht tun. Perrin hielt jedoch daran fest, dass er erst Bitcoin verschicken könne, wenn er sicher sein kann, dass es sich um ein „legitimes“ Angebot handelt. Schließlich überwies Susan Williams 50 US-Dollar in Bitcoin.

Daraufhin schickte der YouTuber die Summe direkt an Bitcoin Venezuela. Dies ist eine gemeinnützige Organisation, die Venezolanern mit Bitcoin-Transaktionen unterstützt. Venezuela wird derzeit von einer Hyperinflation heimgesucht. Das heißt, dass die Landeswährung extrem an Wert verliert, während die Preise steigen. Einige Venezolaner wenden sich deshalb Alternativen wie Bitcoin zu.

Durch seine Aktion will der YouTuber ein deutliches Statement machen: Verschicken Sie niemals Bitcoin, wenn Ihnen jemand ein Angebot macht, das zu gut ist, um wahr zu sein. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Betrüger, die Sie um Ihr Geld bringen wollen.

Hier können Sie den Blogpost nachlesen.

Image via Unsplash

Check Also

Peter Brandt erwartet, dass Ripple-Kurs auf wenige Cent fallen wird

Krypto-Experte Peter Brandt hat auf Twitter eine Prognose für den Ripple-Kurs veröffentlicht. Er sieht die …

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *