Mehr als eine Million Transaktionen mit Ethereum

Nachdem wir den Bärenmarkt von 2018 hinter uns gelassen haben, kommt wieder Schwung in den Krypto-Markt. Am 28. Juni wurden auf dem Netzwerk von Ethereum mehr als eine Million Transaktionen verzeichnet. Das ist zum ersten seit Mai 2018 der Fall. Dies geht aus den Daten vom Block-Explorer Etherscan hervor.

Ether und Ethereum

Bei Ethereum handelt es sich um das Netzwerk hinter der Kryptowährung Ether. Die Coin ist eine der ältesten und größten digitalen Währungen. Entwickelt wurde das Netzwerk von Vitalik Buterin, einem jungen russischen Programmierer. Bereits 2013 schrieb er das Whitepaper für das Netzwerk. Zwei Jahre später ging es dann online. Jahrelang befand sich die Kryptowährung unter den Top 3 (am Marktwert gemessen) der digitalen Coins.

Zusammenhang zwischen Preis und Anzahl der Transaktionen

Die Anzahl der Transaktionen hängt mit der Entwicklung des Preises zusammen. Eine Woche nachdem die Kryptowährung am 4. Januar 2018 einen neuen Rekord mit 1.349.890 Transaktionen im Netzwerk aufgestellt hatte, erreichte Ether mit 1.168 Euro einen neuen Spitzenpreis.

Danach sanken sowohl der Preis als auch die Anzahl der Transaktionen. Schließlich erreichte die Zahl der Transaktionen mit Ether am 9. Februar ihren Tiefpunkt. An diesem Tag fanden nur 381.151 Transaktionen mit der Währung statt. Damals war auch der Preis mit 104 Euro pro Coin niedrig.

In den Grafiken können Sie die Anzahl der Transaktionen (obere Grafik) sowie den Preis von Ether (untere Grafik) sehen. Auch hier fällt ein ähnlicher Verlauf auf.

Verbesserungen am Netzwerk werden vorgenommen

Es wird noch immer daran gearbeitet, dass Ethereum-Netzwerk zu verbessern. Im nächsten Jahr folgt ein wichtiger Schritt, wenn das Netzwerk auf das sogenannte „Proof of Stake“ umgeschaltet wird. Dabei handelt es sich um eine energieeffizientere Methode, um Ether zu minen. Der Grundstein dafür wurde bereits in diesem Februar mit dem Konstantinopel-Update gelegt.

Außerdem will Vitalik Buterin den Fokus für Ether auf den Datenschutz legen. Er möchte, dass es zukünftig schwieriger wird, zu verfolgen, von wem eine Transaktion kommt.

Image via Unsplash

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