Versucht Satoshi Nakamoto uns etwas mitzuteilen?

Die Idee hinter Bitcoin wurde von einer Person namens Satoshi Nakamoto veröffentlicht. Nun hat ein Account auf einer Plattform unter diesem Namen eine geheimnisvolle Nachricht gepostet.

Ein Konto auf P2P-Foundation postet als Satoshi Nakamoto

Eines der größten Geheimnisse der Kryptowährung Bitcoin ist, dass niemand weiß, wer sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto befindet. Unter diesem Namen wurde vor einigen Jahren das White Paper der Kryptowährung veröffentlicht. Immer wieder behaupten Akteure, der wahre Satoshi Nakamoto zu sein. Bis jetzt ist jedoch nicht klar, wer die Idee für Bitcoin wirklich hatte.

Seit Februar 2009 hat der anonyme Entwickler von Bitcoin ein Nutzerkonto bei dem Forum P2P-Foundation. Unter anderem hat er dort mit Krypto-Fans über die Idee hinter Bitcoin diskutiert. Zum letzten Mal war er 2009 auf der Plattform aktiv. Dies änderte sich vor wenigen Tagen.

Zunächst fügte er einen neuen Freund hinzu. Wenig später postete er „nour“ als Status. Was soll das heißen? Im Internet wird viel spekuliert. Ist Nakamoto zurück?

Was steckt hinter nour?

Wie zu erwarten, brodelt die Gerüchteküche. Einige denken, dass es sich bei dem Wort um die phonetische Schreibweise für das arabische Wort Licht handelt. Dem englischen Urban Dictionary zufolge kann nour wie folgt definiert werden:

„Die liebevollste, gefühlvollste und fürsorglichste Person, die Sie jemals treffen werden. Sehr schlau, witzig und sensibel. Ein bisschen verloren, immer auf der Suche nach dem, was sie im Leben will und wie sie es erreichen kann.“

Spricht Nakamoto womöglich über sich selbst? Dann glänzt er nicht gerade durch Bescheidenheit. Es könnte andererseits auch sein, dass sein Benutzerkonto gehackt wurde. Dann hätte ein Hacker womöglich diesen Text verfasst. 2014 postete der Account nämlich eine weitere Nachricht: „Ich bin nicht Dorian Nakamoto“. Damals glaubten die meisten, dass es sich dabei um einen Hackerangriff auf den Account handelte und nicht um eine Nachricht von Nakamoto selbst. Ob das dieses Mal auch der Fall ist? Wer kann das schon genau sagen…

Haben Sie eine Idee, was hinter „nour“ stecken könnte? Posten Sie ihre Interpretation unter unserem Beitrag.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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