Angst, Mitgefühl oder Möglichkeiten – Kurseinbruch des Krypto-Marktes

Seit dem 19. November fallen die Kurse verschiedener Coins auf dem Krypto-Markt. Der Kurs von Bitcoin fiel unter die 4500-US-Dollar-Marke und zog andere Kryptowährungen mit sich runter. Während einige Investoren nun alle Coins verkaufen wollen, sehen andere es als Möglichkeit zu sehen, was die Zukunft bereithält.

Kurseinbruch: Mitgefühl, Geduld und Respekt sind angebracht

In der Welt der Kryptowährungen gibt es selten einen langweiligen Tag, aber der 19. November wird uns als besonders spektakulärer Tag in Erinnerung bleiben. Ein Kurseinbruch in einer Woche mit fallenden Krypto-Preisen hatte dazu geführt, dass viele Händler aus Verzweiflung einige ihrer Coins verkauften. Andere drohten sogar damit, die Flinte ins Korn zu werfen und alle Coins so schnell wie möglich zu verkaufen.

Krypto-Experte Andreas Antonopoulos schrieb auf Twitter:

„Nun ist es an der Zeit für Mitgefühl, Geduld, Respekt. Viele Leute haben in kurzer Zeit viel Geld verloren und es nicht hilfreich leere Versprechen zu machen, blöde Memes zu teilen oder die Entscheidung anderer zu kritisieren.“

Andere sehen Möglichkeiten

Menschen reagieren in Zeiten der Krise unterschiedlich. Wie viele Kurseinbrüche Bitcoin sich noch erlauben kann, bevor viele das Interesse an der Kryptowährung verlieren, ist nicht klar. Für Investoren, die nur so viel anlegten, wie sie bereit waren zu verlieren, ist der Verlust ärgerlich. Für diejenigen, die jedoch zu gierig waren und mehr investierten, als sie sich leisten konnten, bringt die derzeitige Kursentwicklung allein Schmerz und Bedauern.

Außerdem gibt es auch Leute, deren Jobs an der Kursentwicklung von Coins hängen. Dies könnte vor allem ICO-Betreiber betreffen, bei denen Token an andere Coins wie ETH gebunden sind. Ein Geschäftsführer, der in diesem Jahr mit einem Token-Verkauf begonnen hatte, erklärte, dass es für ihn schwierig sein wird, sein Geschäft aufrechtzuerhalten, wenn die Preise sich in den nächsten zwei Monaten ähnlich entwickeln sollten. „Das ist der Wall Street Crash von 87 für die Moderne. Es ist eigentlich ziemlich aufregend“, sagte ein Angestellter.

Wahrscheinlich würden nur wenige diese Aussage bestreiten. Trotzdem würden es die meisten Leute aus der Krypto-Community befürworten, wenn das Jahr mit den Preisen enden würde, mit denen es begonnen hatte.

Image via Unsplash

Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.

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